Wartemarken-Aufrufsysteme für Arztpraxis und MVZ im Vergleich

Möglichkeiten des Patientenaufrufs und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile


Der Aufruf von Patienten in Arztpraxen kann auf verschiedene Arten erfolgen. Der klassische Aufruf per Name ist aber wenig effizient, was insbesondere in Zeiten des sich weiter verschärfenden MFA-Mangels die Situation in Arztpraxen und MVZ weiter verschärfen kann. Doch welche anderen Möglichkeiten zum Aufruf von Kunden bzw. Patienten gibt es? Wir haben den Einsatz von SMS, gedruckten Wartenummern, digitalen Wartemarken oder nachhaltigen wiederverwendbaren Karten mit Aufrufnummern miteinander verglichen und die jeweiligen Vor- und Nachteile, die es zu berücksichtigen gilt, herausgearbeitet:


Aufruf per SMS - einfach aber nicht ganz günstig


Die Verwendung von SMS als Aufrufsystem hat den Vorteil, dass sie für die meisten Patienten einfach zugänglich und verständlich ist. Sobald der Patient eine SMS erhält, weiß er, dass es an der Zeit ist, sich beim Arzt zu melden. Allerdings kann es in manchen Fällen vorkommen, dass die SMS nicht ankommt oder der Patient sie nicht rechtzeitig sieht. Zudem gibt es auch Patienten, die kein Handy besitzen oder nicht in der Lage sind (Augenerkrankung, Brille vergessen, …), SMS zu lesen. Außerdem entstehen beim SMS-Versand Kosten - die allseits bekannten SMS-Flatrates sind nämlich nur für den privaten Gebrauch zulässig. Der große Vorteil besteht in der Nutzung bei einer Infektsprechstunde: Hierdurch müssen die Patienten nicht im Wartezimmer sitzen, sondern können witterungsabhängig draußen, im Flur oder im Auto warten, wo es kein TV-Gerät zum Aufruf gibt.

Patientaufurf per SMS in der Arztpraxis

Gedruckte Wartemarken – einfach und für jeden verständlich


Eine weitere Möglichkeit sind gedruckte Wartemarken, zum Beispiel direkt am Self-Check-in-Terminal mit Wartemarkendrucker. Der Patient hält seine Nummer in der Hand und sieht auf dem Wartezimmer-Display oder Wartezimmer-TV (Wartezimmer-TV selbst erstellen), wann er dran ist. Das versteht jeder Patient – auch ohne Smartphone –, und Ihr Team muss keine Karten einsammeln oder reinigen. Insbesondere in Krankenhäusern und großen MVZ empfehlen wir gedruckte Wartemarken, gegebenenfalls kombiniert mit digitalen Wartemarken, da wiederverwendbare Marken dort häufiger verloren gehen als in Arztpraxen, in denen die Mitarbeiter die Patienten persönlich kennen.


Digitale Wartemarken nachhaltig und günstig aber teils kompliziert


Eine digitale Wartemarke kommt ganz ohne Papier aus. Sie kann über ein Display oder eine App angezeigt werden. Allerdings ist es möglich, dass manche Patienten kein Smartphone haben. Außerdem können Schwierigkeiten beim Herunterladen einer App zu unerwünschten zeitlichen Verzögerungen führen - insbesondere an der Anmeldung einer gut laufenden Arztpraxis.

Aufrufnummer Ticketsystem auf Smartphone

Physische wiederverwendbare Wartemarken


Eine wiederverwendbare Wartemarke kann mehrfach verwendet werden. Außerdem wird sie durch alle Patienten, egal welchen Alters, verstanden. Allerdings erfordert diese Methode möglicherweise mehr Aufwand bei der Verwaltung, da die Wartemarken nach jedem Gebrauch, zum Beispiel am Ende des Tages, gereinigt werden müssen. Wir empfehlen dies eher für Arztpraxen, da die Wartemarken hier auch zuverlässiger wieder abgegeben werden.

Wiederverwendbare Aufrufkarte mit Wartenummer für den Patientenaufruf

Fazit - Welche Art Patienten aufzurufen, ist die beste?


Insgesamt gibt es also verschiedene Möglichkeiten, Patienten in Arztpraxen aufzurufen. Welche Methode die beste ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben der Praxis, der Organisation und ihrer Patienten - vor allem aber vom Einsatzzweck ab. Viele Systeme schaffen es nicht, mehrere Möglichkeiten sinnvoll miteinander zu verbinden. allavia bietet Lösungen ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten: Es ist eine Kombination aus SMS, gedruckten Wartemarken, digitaler sowie wiederverwendbarer physischer Aufrufkarte mit einem Warteschlangensystem, das dabei einfach zu bedienen ist und einen tollen Überblick liefert. Mit dem Self-Check-in-Terminal melden sich Patienten selbst an und erhalten ihre Wartenummer direkt am Terminal; aufgerufen wird anschließend über das Patientenaufrufsystem und das Wartezimmer-TV.